Seit dem 12. Juli 2023 gehört die Realschule Krumbach zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Damit bekennen wir uns zu einer offenen und respektvollen Schulgemeinschaft, in der kein Platz für Diskriminierung, Mobbing oder Ausgrenzung ist.

In Deutschland engagieren sich über 4.400 Schulen mit mehr als zwei Millionen Schülerinnen und Schülern in diesem Netzwerk. Auch wir setzen uns aktiv gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und jede Form der Diskriminierung ein. Beleidigungen oder abwertende Kommentare aufgrund von Herkunft, Religion, Geschlecht oder sozialem Hintergrund dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.

Als Courage-Schule übernehmen wir Verantwortung, indem wir hinsehen, uns einsetzen und mit verschiedenen Projekten ein Zeichen gegen Ausgrenzung und für ein friedliches Miteinander setzen. Wir stehen für demokratische Werte und eine Schulkultur des Respekts – heute und in Zukunft.

 

Einen Artikel zum Verleihung des Profils finden Sie HIER

Aktionen:

  • Besuch der Synagoge und des Schulmuseum in Ichenhausen mit den 8. Klassen 2024:

Im Rahmen unseres Schulprojekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ haben unsere vier 8. Klassen Ende November oder Anfang Dezember die Synagoge in Ichenhausen sowie die Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ im Bayerischen Schulmuseum Ichenhausen besucht.

  • Projekttag für die 6. Jahrgangsstufe 2025

 

Ansprechpartner: Frau Batke und Frau Haki

 

Vielfalt sichtbar machen – Projekt an der Realschule Krumbach 2026

Im aktuellen Schuljahr setzten sich Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Realschule Krumbach intensiv mit dem Thema Vielfalt auseinander. Im Rahmen der Arbeit als Schule im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ entstand das Projekt „Vielfalt erzählen“.

Im Mittelpunkt stand die Gestaltung einer 2 × 2 Meter großen Leinwand. Über einen längeren Zeitraum hinweg entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Ideen, entwarfen Motive und setzten diese gemeinsam künstlerisch um. So entstand ein sichtbares Zeichen für Vielfalt im Schulhaus.

Parallel dazu wurde das Thema im Unterricht vertieft. Im Kunstunterricht mit Frau Batke und Englischunterricht mit Frau Haki beschäftigten sich die Klassen mit Fragen zu Identität, Lebensweisen und gesellschaftlicher Vielfalt.

Ein besonderer Bestandteil des Projekts war ein digitales Interview mit dem Aufklärungsprojekt München. Die Schülerinnen und Schüler bereiteten eigene Fragen vor und konnten diese im direkten Austausch stellen. Dabei erhielten sie sowohl persönliche Einblicke als auch grundlegende Informationen zu Themen wie Geschlechtsidentität und Vielfalt.

Das Projekt verband künstlerisches Arbeiten mit inhaltlicher Auseinandersetzung und leistete einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Austausch und gegenseitigem Verständnis im Schulalltag.

Das Projekt wurde zudem im Rahmen des Michael-Schmidpeter-Preises vorgestellt.

Text: Frau Batke

Künstlerinnen und Künstler:

Felicitas Ries, Antonia Waltenberger, Lukas Weber, Divine Ekhoghawe, Marc Fischer, Noah Zimmermann, Anastasia Okkert, Julius Nowak, Ferdinand Scheule, Leon Eheim, Leonie Leberle, Maja Pechmann, Dila Akdag

Julia Broll, Mateo Deubler, Sophia Jeckle, Ben Kosler, Manuel Lerchner, Ida Mußack, Lina Stoffel, Zoé Wenzel, Samuel Horst

Projekt „Vielfalt sichtbar machen“ beim Michael-Schmidpeter-Preis im Landtag vorgestellt

Mit dem Projekt „Vielfalt erzählen“ nahm die Staatliche Realschule Krumbach am Michael-Schmidpeter-Preis teil, der queersensible Jugendarbeit in Bayern würdigt.

Im Zuge des Wettbewerbs wurde das Projekt zur Preisverleihung in den Bayerischen Landtag eingeladen. Die Veranstaltung war in eine queerpolitische Diskussion eingebettet, in der die Bedeutung von Sichtbarkeit, Akzeptanz und Schutz für junge Menschen hervorgehoben wurde.

Frau Batke und Frau Haki stellten das Projekt vor Ort vor und gaben Einblicke in die gemeinsame Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern.

Die Einladung in den Landtag stellt eine besondere Anerkennung dar. Sie zeigt, dass das Engagement der Schule über den Unterricht hinaus wahrgenommen wird und einen wichtigen Beitrag zu einem respektvollen und offenen Miteinander leistet.

 

Text: Frau Batke