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Jugend forscht 2015
Donnerstag, 26. Februar 2015

Jugend forscht 2015

Schüler der Realschule Krumbach nehmen bei "Schüler experimentieren" teil (von links): Patrick Weilbach, Manuel Lang, Alina Steck, Stefanie Rau, Adrian Jeckle, Lukas Schrötter.

Kann man einen Roboter bauen, der einem die Hausarbeit abnimmt? Unter welchen Bedingungen wachsen Pflanzen am besten? Wie kann man Lebensmittel möglichst lange konservieren?

Mit solchen Fragestellungen beschäftigten sich einige junge Forscher aus der Region, die nun mit ihren Projekten bei „Jugend forscht“ teilnehmen. Zum 50. Geburtstag des Wettbewerbs setzen viele der Nachwuchsforscher mit ihren Themen einen Schwerpunkt bei Nachhaltigkeit und Artenschutz. Beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ am Donnerstag, 26. Februar, und am Freitag, 27. Februar, in Augsburg präsentieren über 100 Teilnehmer 63 verschiedene Projekte aus den Bereichen Naturwissenschaften und Technik.

 

Unter den Teilnehmern sind auch sechs Schüler der Staatlichen Realschule Krumbach, die jeweils zu zweit an Projekten für den Wettbewerb „Schüler experimentieren“ arbeiten.

„Roboclean“: Im Bereich Technik beschäftigen sich Adrian Jeckle und Lukas Schrötter mit dem Bau eines Roboters, der die Aula der Schule säubern kann. Der Roboter, den sie „Roboclean“ genannt haben, wird mithilfe eines programmierten Fahrwerks gesteuert und hat eine Kehrbürste und eine Schaufel, mit denen er den Boden säubert. Damit das Fahrzeug nicht gegen Wände oder andere Gegenstände fährt, hat es Sensoren, die es automatisch umlenken. „Auf die Idee, den Roboter zu bauen, sind wir gekommen, als wir Pausenaufräumdienst hatten“, erzählt Lukas Schrötter. „Danach sind wir zu spät in den Unterricht gekommen, weil es so lange gedauert hat, bis die Aula aufgeräumt war.“

Um dieses Problem zu lösen, wollten die beiden Neuntklässler eine Maschine erfinden, die diese Arbeit übernehmen kann. Beim Wettbewerb in Augsburg würden sie sich sehr freuen, wenn sie einen der besten drei Plätze erreichen würden. Sie sind jedenfalls zuversichtlich, da ihr Projekt etwas Neues und Technisches ist, das tatsächlich im Alltag verwendet werden kann.

Die beiden Achtklässler Manuel Lang und Patrick Weilbach beobachteten dagegen das Wachstum von Kresse unter verschiedenen Bedingungen, um zu erforschen, wie Pflanzen am besten wachsen. Dabei verwendeten sie unterschiedliche Wassermengen und Bodenarten.

Sie dokumentierten penibel und machten Bilder, wie gut die Kresse unter den verschiedenen Voraussetzungen gewachsen ist. Auf die Frage, was an dem Projekt besonders interessant sei, antwortet Manuel Lang: „Wir wissen jetzt genau, wie wir die Kresse das nächste Mal anpflanzen müssen, damit sie gut wächst.“ Unter den 28 Zusammensetzungen waren auch eher ungewöhnliche Stoffe wie Mehl oder Zucker als Boden. Allerdings stellten die beiden Achtklässler fest, dass es mit der normalen Blumenerde immer noch am besten funktioniert.

Ebenfalls im Fachbereich Biologie testeten Stefanie Rau und Alina Steck, wie sich Lebensmittel wie Brot, Wurst oder Käse möglichst lange halten. Dazu machten sie Lebensmittel in verschiedenen Flüssigkeiten in luftdichten Gläsern ein.

Über einen Zeitraum von zwei Wochen beobachteten und dokumentierten sie die Veränderungen. Am Ende kamen die beiden Achtklässlerinnen zu einigen interessanten Ergebnissen. Die Lebensmittel, die in Alkohol oder Zwetschgenwasser eingelegt waren, veränderten sich zum Beispiel kaum. Dahingegen war bei denen in Honig, der eigentlich häufig zum Konservieren gebraucht wird, deutlich Schimmel zu erkennen. Ob die eingemachten Lebensmittel noch genießbar waren, haben die Schülerinnen nicht überprüft. Wer sich die Projekte der Teilnehmer von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ noch selbst genauer anschauen möchte, kann das am Freitag, 27. Februar von 9 bis 14 Uhr im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg tun.

Zu dieser Zeit sind die Projekte dort für Besucher ausgestellt. Im Anschluss findet die Preisverleihung statt. Dann wird sich zeigen, wer mit seiner Idee die fachkundige Jury am besten überzeugen konnte und damit am Landeswettbewerb teilnehmen darf. Aber auch die anderen jungen Forscher, die keinen Preis erhielten, kamen zu interessanten Ergebnissen, die ihnen in Zukunft im Alltag sicher in der ein oder anderen Situation helfen können.

HIER der Link auf den Artikel von Marina Bock aus der Lokalpresse

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. Februar 2015 )
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